Ein neuer Blog

Hallo zusammen,

in diesem Blog wird es um meine Erfahrungen / Meinungen rund um das Thema Softwareentwicklung und im speziellen um Programmierung auf mobilen Endgeräten gehen.
Der Blog hat kein streng abgegrenztes Thema wie „.NET Entwicklung“ oder „Android Entwicklung“ sondern beschäftigt sich mit den Themen, mit denen ich mich gerade beschäftige. Und das kann je nach Lust, Laune und Gegebenheit auch mal wechseln.

Erst neulich ist so eine Kehrtwende passiert.
Die letzten Jahre hat sich sowohl in der Arbeit als auch privat alles, was programmieren anbelangt, um .NET und C# gedreht. Auch die Auswahl meiner Handys war ohne Debatte auf Windows Mobile festgelegt, da ich dafür mit .NET relativ einfach programme schreiben konnte.
Vor ein paar Monaten hat sich in mir eine Neugierde nach etwas anderem entwickelt, die immer ausgeprägter wurde. Diese Neugierde zusammen mit einem anstehenden Jobwechsel und zu guter letzt die Details, die über Windows Phone 7 bekannt geworden sind, haben mich dazu gebracht meinen Blick von .NET und C# zu lösen und mein mobiles Gerät unabhängig der benötigten Programmiersprache, sondern abhängig von dem Mehrwert / Nutzen den es mir bringt und den Möglichkeiten die ich damit habe, auszuwählen.
Am Ende ist es dann ein Android Handy geworden. Genauer: Ein Samsung Galaxy S I9000
Meine Entscheidung hat ihre Ursachen sowohl aus der Sicht eines Entwicklers als auch als der Sicht eines Power Users:

Entwicklersicht:

  • Für Android muss der Entwickler kein Geld bezahlen, um ein selbstgeschriebenes Programm auf sein Gerät zu bringen. Kein Witz! Kein Geld! 😉 Hintergrund dieser Aussage: Apple und Microsoft verlangen von Entwicklern, die doch tatsächlich ihr Programm auf dem Handy ausführen wollen, dass sie registrierte Entwickler werden. Das kostet dann so 100$ / Jahr. Für Google muss man erst bezahlen (und auch nur moderate 25€, einmalig) wenn man seine Anwendung im Google Market anbieten will.
  • Anwendungen haben in Android mehr Möglichkeiten. Ein Programm kann ohne groß Aufwand zu betreiben, einen Hintergrunddienst starten um z.B. irgendetwas zu aktualisieren, GPS zu tracken, … Sowas geht (zumindest so einfach) bei Microsoft und Apple nicht. Kann auch Vorteile haben, dazu später mehr in der Nutzersicht.

Nutzersicht:

  • klar ist es ein Vorteil, wenn die Plattform an sich schon eine sehr große Sicherheit bietet um sicherzustellen dass sich Anwendungen korrekt verhalten und nicht unnötig Akku verschwenden oder private Daten ins Internet senden. Die interessante Frage an dieser Stelle ist der Preis dafür.
    Die Gefahr, dass sich Anwendungen „nicht korrekt“ verhalten sehe ich auf Android schon etwas höher, da keine Instanz die Anwendung prüft. Auf der anderen Seite gibt es auch keine Instanz die Anwendungen auf Grund irgendwelcher firmenpolitischer Entscheidungen verhindert / aufhält (Flash + iPhone z.B.).
  • Falls mal irgendwo ein Fehler enthalten ist (was ja in der Softwareentwicklung ab und an mal vorkommen soll) ist man mit Android „freier“ im Sinne von „dann suche ich mir halt eine andere App, die den gleichen Job erledigt“. Dabei ist Android nicht auf die oberflächlichen Apps beschränkt, sondern dann wird halt schon mal der Home Screen oder die Gallerie getauscht. Erfordert mehr Auseinandersetzung mit dem Gerät, eröffnet aber auch deutlich mehr Möglichkeiten (aber: auch was falsch zu machen)

Im Endeffekt wird jeder für sich selbst entscheiden müssen, auf welche Aspekte er/sie mehr Wert legt. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich mich für Android entschieden habe.

Was ich eigentlich damit ausdrücken wollte: Dieser Blog kann innerhalb von Monaten eine Kehrtwende machen und sich in eine andere Richtung bewegen. Wie mein „Brain“ halt auch.

Devmil

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